{"id":95,"date":"2018-04-12T12:55:39","date_gmt":"2018-04-12T11:55:39","guid":{"rendered":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/?page_id=95"},"modified":"2019-01-31T10:43:47","modified_gmt":"2019-01-31T09:43:47","slug":"chronik-10-jahre","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/unser-verein\/chronik-10-jahre\/","title":{"rendered":"Chronik 10 Jahre"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>10 Jahre Vereins-Cronik<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1947 wurde der &#8222;Verein f\u00fcr Geselligkeit und Sport&#8220; der heutige &#8222;Sportverein M\u00fcnchen\u2011Karlsfeld e.V.&#8220; gegr\u00fcndet. Die beiden ehemaligen Betriebsr\u00e4te der Bayerische Motoren Werke AG, Werk Allach, Walter Kukula und Kurt Volkmann leiteten die Gr\u00fcndungsversammlung im November 1947 in die Wege. Heimatvertriebene und ehemalige Soldaten waren Mitbegr\u00fcnder und die ersten Mitglieder des Vereins. Es gereicht diesen Idealisten zur Ehre, dass sie unter den schwierigen Bedingungen der ersten Nachkriegszeit die Initiative und den Mut aufbrachten, den Sportverein zu gr\u00fcnden und damit einen Beitrag zur Verst\u00e4ndigung zwischen Einheimischen und Heimatvertriebenen leisteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Gr\u00fcndung bis zum Jahre 1955 gab uns die Direktion der Bayer. Motoren Werke AG durch ihre tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung die M\u00f6glichkeit, den Verein Mitglieder st\u00e4rkem\u00e4\u00dfig auf den 13. Platz von ins. gesamt 220 Vereinen im Gro\u00dfraum M\u00fcnchen zu bringen und den sportlichen Betrieb in vollem Umfange aufrechtzuerhalten. In Herrn Direktor H. Krafft von Dellmensingen, Ehrenmitglied unseres Vereins, fand der Vorstand einen F\u00f6rderer, dem wir die unentgeltliche \u00dcberlassung des Sportplatzes an der Vogelloh Stra\u00dfe, der Festhalle zu Turn\u00fcbungen, Tischtennisspielen, Turnieren und Veranstaltungen sowie der Umkleide\u2011 und Sitzungsr\u00e4ume verdanken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pioniere unserer Sportgemeinschaft wurden durch diese Verg\u00fcnstigungen in ihren Bem\u00fchungen und z\u00e4hen Flei\u00df um die F\u00f6rderung des ins Leben gerufenen Vereine vollauf unterst\u00fctzt und durch die gro\u00dfen sportlichen Leistungen der Mitglieder belohnt. Die Freigabe des Gel\u00e4ndes an der Bergetstra\u00dfe, erm\u00f6glichte den Sportbetrieb auf den in Gemeinschaftsarbeit geschaffenen ersten Sportplatz au beginnen. Tischtennis und Fu\u00dfball waren die ersten Abteilungen des Vereins, zu denen im Laufe der folgenden Zeit noch Handball, Turnen, Judo und Radfahren kamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bem\u00fchungen um den Tischtennissport gehen zur\u00fcck bis hinter den Stacheldraht des Kriegsgefangenenlagers I an der W\u00fcrm. Aus Feierabend\u2011 und Gelegenheitsspielen entwickelte sich das Bestreben, die. sen Sport auch in die Kreise der Siedlungsbewohner zu tragen. Dieser Sparte gelang in den kommenden Jahren der gr\u00f6\u00dfte sportliche Erfolg, durch Erreichung der Tabellenf\u00fchrung in der Landesliga.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Mannschaft der Fu\u00dfballabteilung erk\u00e4mpfte sich in der Spielgruppe 12 der C\u00adKlasse im Jahre 1952 den Meistertitel und stieg in die Gruppe 6 der B_ Klasse auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Mannschaft der Handballabteilung konnte eine steile Aufstiegakariere verzeichnen. Aus der C\u2011 Klasse stieg die Elf in die Bezirksliga Donau \u2011 Ilm auf, wurde ungeschlagener Meister in dieser Klas. se und erreichte die Oberbayerische Kreisklasse.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Arbeit einer kleinen Gruppe von M\u00e4nnern und Jungturnern ist es zu verdanken, dass die Abteilung Turnen ebenfalls einen gro\u00dfen Aufschwung nahm. In dieser Sparte sind heute der Gro\u00dfteil der Kinder und Jugendlichen zu finden, die in den kommenden Jahren unseren Verein bilden und den Fortbestand unserer sportlichen Ziele garantieren werden. Aus ihren Reihen sollen die entstehenden L\u00fccken in den verschiedenen Mannschaften aufgef\u00fcllt werden. Diese Kinder und Jugendlichen zur Vereins<\/p>\n\n\n\n<p>treue und Sportkameradschaft zu erziehen haben wir uns zur Aufgabe gemacht und damit eine erzieherisch sehr nutzbringende Arbeit geleistet. Dieser Abteilung waren Erfolge beschieden, die sie au\u00dferhalb unseres Vereinsbereiches bekannt werden lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Abteilung Judo hatte sich durch hartes Training innerhalb von zwei Jahren bis zur bayerischen Spitzenklasse empor gek\u00e4mpft. Bei der Judo\u2011Meisterschaft im Jahre 1953 konnte ein erster, ein zweiter und zwei dritte Pl\u00e4tze errungen werden. Der Weltmeister im Judo Tokio Hirano, (6 Dan\u2011Grad) verlieh an zwei Sportkameraden G\u00fcrtel (Orange. 4.Kiju\u2011Grad). Bei Pr\u00fcfungen wurden von unseren Kameraden au\u00dferdem ein G\u00fcrtel (gelb= 5.Kiju\u2011Grad) und zwei G\u00fcrtel(gr\u00fcn= 3.Kiju\u2011Grad) erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Abteilung Radfahren konnte sich nicht erfolgreich entwickeln und wurde daher bald nach der Gr\u00fcndung wieder aufgel\u00f6st. Eine Schachabteilung war ebenfalls geplant, wurde jedoch mangels Interesse nicht ins Leben gerufen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1954 und 1955 wurde der Verein h\u00e4rtesten Belastungsproben ausgesetzt. Durch Auswanderungen, Verlegung des Wohnsitzes und dergleichen verloren die Abteilungen gute Spieler und Mannschaftsst\u00fctzen. Durch diese Einbu\u00dfen waren sportliche R\u00fcckschl\u00e4ge nicht zu verhindern. Trotz gr\u00f6\u00dfter Bem\u00fchungen der ehrenamtlich t\u00e4tigen Sportkameraden bahnten sich in fast allen Sparten Krisen an, die besorgniserregend waren. Erschwerend kam hinzu, da\u00df die Zahl der Mitglieder um 30 % abnahm und dadurch die Finanzlage des Vereins nicht mehr als gesichert gelten konnte. Von den einst so vielen Besuchern der Sportveranstaltungen blieben nur wenig \u00fcbrig, die bei den Wettk\u00e4mpfen unseren Mannschaften den so wichtigen R\u00fcckhalt gaben. Diese Sportfreunde lie\u00dfen sich durch die zahlreichen Niederlagen nicht entmutigen und hielten dem Verein die Treue.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge der sportlichen Misserfolge, stieg die Tischtennismannschaft von der Spitze der Landesliga in die Kreisklasse ab. Nach zwei erfolgreichen Spieljahren in der B\u2011Klasse konnte sich die 1.Fu\u00dfballmannschaft nicht mehr behaupten und stieg in die C\u2011Klasse ab. Nach dem so raschen Aufstieg der 1.Handballmannschaft in die Kreisklasse, war der Abstieg \u00fcber die Bezirksliga in die B\u2011 Klasse entmutigend. Die Abteilung Judo wurde nach dem Ausscheiden des Trainers und einiger Sportler vom Sportbetrieb zur\u00fcckgezogen. Die Abteilung Turnen erlitt ebenfalls Einbu\u00dfen an guten Sportlern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00e4hrlich stattgefundenen Tanzveranstaltungen brachten Einnahmen, die der Vereinsleitung eine finanzielle \u00dcberbr\u00fcckung spielfreier Monate, sowie die Instandhaltung des neuen Sportplatzes an der Vogelloh Stra\u00dfe erm\u00f6glichten. Durch st\u00e4ndige R\u00fcckg\u00e4nge der Besucherzahlen und steigender Kosten, versiegte auch diese f\u00fcr den Verein so wichtige Einnahmequelle. Einen finanziellen Ausgleich daf\u00fcr zu finden, ist ein Hauptproblem des Vorstandes.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der \u00dcbernahme des Werkes II durch die Maschinenfabrik Augsburg N\u00fcrnberg A.G. und R\u00fcckkehr vieler Sportkameraden nach der Einarbeitung in N\u00fcrnberg im Jahre 1955, sowie durch Neuzug\u00e4nge von Sportlern aus den Reihen der MAN\u2011 Belegschaft, konnte der Sportbetrieb wieder in gr\u00f6\u00dferem Umfange aufgenommen werden. Es trat ab diesem Leitpunkt eine merkliche Beruhigung innerhalb des Vereins ein, die sich weiter ausbreitete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10 Jahre Vereins-Cronik Im Jahre 1947 wurde der &#8222;Verein f\u00fcr Geselligkeit und Sport&#8220; der heutige &#8222;Sportverein M\u00fcnchen\u2011Karlsfeld e.V.&#8220; gegr\u00fcndet. Die beiden ehemaligen Betriebsr\u00e4te der Bayerische Motoren Werke AG, Werk Allach, Walter Kukula und Kurt Volkmann leiteten die Gr\u00fcndungsversammlung im November 1947 in die Wege. Heimatvertriebene und ehemalige Soldaten waren Mitbegr\u00fcnder und die ersten Mitglieder des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":86,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-95","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1320,"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95\/revisions\/1320"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/86"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tsv-gerberau.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}